Auftakt Tarifverhandlungen 2012:
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Am 26.01.2012 fand in Wuppertal der Auftakt der Tarifverhandlungen 2012 von DHV und BARMER GEK statt. Dabei konnte eine Einigung über die Überführung der für die Bestandsbeschäftigten bisher geltenden Anlagen 7, 7 a EKT und Anlage 7 a GEKT in den neuen Tarifvertrag zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung erzielt werden.
Die bisherige Alters- und Hinterbliebenenversorgung für die Bestandsbeschäftigten wird weitestgehend unverändert fortgeführt. Eine kleine inhaltliche Anpassung gab es lediglich bezüglich der Berücksichtigung der Kinder bei der Hinterbliebenenversorgung: Die Altersgrenze wurde entsprechend der Änderung beim Kindergeldbezug von 27 auf 25 Jahre angepasst. Die DHV-Tarifkommission verhinderte dagegen die von der Arbeitgeberseite geforderte Herabsetzung der Hinzuverdienstgrenzen für die Hinterbliebenen auf 25 % der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hinterbliebene von Beschäftigten der ehemaligen BARMER können wie bisher bis zu 45 % verdienen, ohne dass ihre Hinterbliebenenversorgung gekürzt wird. Bei Hinterbliebenen von Beschäftigten der ehemaligen GEK werden wie bisher 40 % des Betrages auf den Zuschuss angerechnet, der 25 % der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung überschreitet.
Einigkeit besteht auch darüber, das bisherige Rationalisierungsschutzabkommen - Anlage 12 EKT und GEKT – ohne inhaltliche Änderungen in den Tarifvertrag BARMER GEK zu überführen. Die DHV begrüßt den Willen der Arbeitgeberseite, an den bisherigen Regelungen festzuhalten. Vor allem angesichts der bevorstehenden Umstrukturierung ist dies eine klare Botschaft an die Beschäftigten der BARMER GEK. Der Vorstand hat die Zusage gegeben, dass die von der Umstrukturierung in den MEZ´s betroffenen Beschäftigten ihre bisherige Vergütung beibehalten und nicht rückgruppiert werden. Die DHV fordert vom Vorstand, dass diese Zusage allen von der Umstrukturierung betroffenen Beschäftigten gegeben wird! Die Belastungen der Beschäftigten müssen sich im zumutbaren Rahmen halten, insbesondere darf es keine „Zwangsversetzungen“ geben!
Ein weiteres Thema war die Neugestaltung der Beihilferegelungen. Die Verhandlungen zur Beihilfe gestalten sich kompliziert. Es sind noch viele Fachfragen zu klären.
Die Verhandlungen werden am 07.03.2012 in Wuppertal fortgeführt.
V.i.S.d.P.: Henning Röders
Haustarifverhandlungen BARMER GEK - Für Sie verhandelten am 26.01.2012 |
![]() Henning Röders DHV Tel. 040/632802-13 |
![]() Marcel Premke HV Wuppertal Abt. 0910 Tel. 99-2928 |
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